Sauvignon Trauben

Sauvignon

Sauvignon ist die weltweit am häufigsten angebaute Rebsorte. Er wird in nahezu allen Weinbauländern angebaut und ist auch unter dem Namen Blac Fumé bekannt. Diese Bezeichnung ist eine Anlehnung an den Duft von Feuersteinen, den einige Sauvignons besitzen. Die Sorte gehört, wie Muskateller, zu den Bukettweinen und hat eine ausgesprochene Aromenvielfalt. Diese zum Teil kräftgen und einzigartigen Aromen machen es leicht, den Wein an seinem Duft zu erkennen. Einige Menschen stehen dem Sauvignon jedoch eher abgeneitgt gegenüber, da er einen Stoff enthält, der in höheren Dosen an Katzenurin erinnert. Der Sauvignon und die Scheurebe sind die einzigen Sorten, die durch höhere Konzentrationen von diesem Stoff (4MMP) negative Geruchsassoziationen hervorrufen. Gute Sauvignons sind aber äußerst fein und elegant.

Ursprung des Sauvigons

Beim Sauvignon handelt es um eine natürliche Kreuzung aus Chenin Blanc und Traminer. Auch wenn die Herkunft nicht zu 100% gesichert ist, geht man ziemlich sicher davon aus, dass die Sorte aus Frankreich und zwar aus Loire-Tal stammt. Urkundlich wurde sie erstmals 1710 in Frankreich erwähnt. Mittlerweile ist die Sorte in der ganzen Welt verbreitet. In Deutschland ist sie jedoch erst seit Ende der 90ern offiziell zugelassen.

Sauvignon Anbaugebiete

Die Sauvignonreben wachsen fast überall, weshalb sie auch weltweit in nahezu jeder Weinregion angebaut werden. Nachdem die Rebsorte seit den 90ern auch in Deutschland zugelassen ist, steigt der Anbau stetig. 2019 belief sich die Rebfläche auf 1500 Hektar. Hierzulande wächst Sauvignon überweigend auf sandigen, kargen und tiefgründigen Böden. Auch wenn die Sorte eher wenig Ansprüche an Böden und Lage stellt und allgemein wenig empfindlich ist, mag sie eher leichte und wasserdurchlässige Böden. Die größten Fläche findet man hier in der Pfalz, in Rheinhessen und in Baden. Da Sauvignon aber von über 500 deutschen Winzern abgebaut wird, gibt es kaum eine Region, wo er nicht zu finden ist.

Geschmack und Charakter des Sauvignons

Typisch für den Sauvignon ist sein ausgeprägt blumiger und frischer Duft und eine enorme Aromenvielfalt. Er kann durchaus saftig schmecken, weist meist eine fein, betonte Säure auf, mittelkräftig bis extrareich. Der fruchtbetonte Wein riecht oft nach Holunder und Blüten, Stachelbeere und Maracuja. Auch andere exotische Früchte können sich im Geruch offenbaren. Ganz typisch ist der Duft nach frisch geschnittenem Gras und frischen Kräutern. Die ist der chemischen Verbindung Pyrazin zu verdanken, der z.B. auch in Kartoffel , Bohnen und anderen grünen Gemüsen enthalten ist. Duftnoten von Bohnen, Spargel und grüner Paprika sind daher durchaus normal. Interessant ist auch der Geruch von Cassis. Schwarze Johannissbeere kommt in der Regel nur in Rotweinen zum Vorschein und sorgt bei einem Weißwein durchaus für eine Überraschung. Verantwotrlich für den Johannisbeergeruch ist der Stoff 4MMP, der in hoher Konzenrtation auch an Katzenurin erinnern kann. Es gibt aber auch betont herber Sauvignons, bei denen die grasige Note dominiert. Wird der Sauvignon im Edelstahltank ausgebaut, kommt er frisch und säurebetont rüber. Im Holzfass augebaut gewinnt er dagegen an Komplexität und wird dichter und tief strukturiert.

Sauvignon schmeckt zu …

Auf jeden Fall schmeckt Sauvignon Blanc hervorrangend zu weißem Spargel – egal ob gekocht, gebraten oder als Ragout. Sauvignon und Spargel sind einfach ein super Team. Aber auch zu Bohnen, kalten Gemüsesuppen, Gerichten mit Erbsen, Pasta mit Gemüe und leichter Sahnesauce macht der Weißwein eine gute Figur. Besonders gut harmoniert er auch zu Krustentieren, Hummer und Tuhnfisch, sowie gebratenenen und rohen Fischen.

neuseeland sauvignon blanc

Sauvignon Blanc Neuseeland – Die beliebtesten Weine

Regelmäßig stellen wir euch auf Weinwonne zu ausgewählten Weinen, wie heute dem Sauvignon Blanc Neuseeland, unsere Bestenliste der beliebtesten 20 ...
Weiterlesen …
Do NOT follow this link or you will be banned from the site! Scroll to Top