Merlot Trauben

Merlot

Der Merlot gehört zu den Edelrebsorten, neben Cabernet Sauvignon, Spätburgunder, Syrah, Riesling, Sauvignon Blanc und Chardonnay. Ebenso ist er einer der weltweit am häufigsten angebauten Weine und gleichzeitig gilt er oftmals als Langweiler. Das liegt mit unter daran, dass er eigebtlich keine Ecken und Kanten hat. Er wird gerne als offener Wein in Gaststätten und Restaurants ausgeschenkt, gilt als “Everybodys Darling” aufgrund seiner Vollfruchtigkeit. Bei Gelegenheitstrinkern ist er durchaus beliebt. Interessanter ist er auf jeden Fall, wenn er mit anderen Rebsorten “gemischt” wird. In Cuvées leistet der Merlot wunderbare Dienste. Er verhilft so kantigen und sperrige Weinen zu mehr Gefälligkeit und Weichheit. Der Geschmack wird rund. Andererseites werden vielen Merlots geringe Mengen anderer Rotweisorten begegeben. Der weltberühmte Petrus aus Pomerol enthält geringe Mengen Cabernet Franc. Dieser Wein ist allerdings nur einer auserwählten Klientel zugänglich, denn ein Petrus kostet in der Regel 1000 Euro aufwärts. Möchte man dennoch einen guten und interessanten Merlot trinken, sollte man einen merlotdominierten Bordreaux-Cuvée.

Ursprung des Merlots

Ursprünglich stammt der Merlot aus Frankreich, wahrscheinlich aus der Gegend um Bordeaux. Erste urkundliche Erwähnung gab es dort im 14. Jahrhundert. Es handelt sich um eine Kreuzung aus der fast ausgestorbenen Sorte Magdeleine Noire des Charentes und Cabernet Franc. Der Merlot ist weltweit sehr beliebt und wird seit 1997 nun auch in Deutschland angebaut.

Merlot Anbaugebiete

Merlotreben wachsen überall auf der Werlt. Die Sorte mag es gerne warm und treibt früh aus, weshalb sie Spätfröste überhaupt nicht leiden kann. In Deutschland sind ca. 700 Hektar Rebläche, meist an heißen Steillagen und warmen Flächen, mit Merlot bestückt. Davon befinden sich die meisten Flächen in Rheinhessen und in der Pfalz. Auf kleineren Flächen bauen auch Winzer in Württemberg und Baden Merlot an. Für die hiesigen Bedingungen sind die Erbegnisse recht zufriedenstellend. Winzer in Franken, an der Mosel und Nahe versuchen sich ebenfalls im Anbau. Die Zeit wird zeigen, ob Deutschland langfristig an der Herstellung dieser Rotweine festhält. Der Klimawandel scheint dies immerhin zu begünstigen.

Geschmack und Chrarakter des Merlots

Im Geschmack ist der Merlot eher weich und geschmeidig, auch durchaus samtig. Die Weine haben eine dunkle Farbe (rubin- bis dunkelrot), sind meist fruchtig und eher tannin- und gerbstoffarm. Ihr Bouquet duftet nach Pflaume, Schwarzkirsche, Brombeere und schwarze Johannisbeere. Kritiker merken oft abfällig an, er erinnere an Mon Chérie.

Merlot schmeckt zu …

Der Merlot wird gerne zu Knabberreien wie Salzbrezeln, Käsewürfeln und Weißbrot getrunken.

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