Muskateller Trauben

Muskateller

Der Muskateller gehört zu den sogenannten Buketsorten. Diese Sorten durften intensiv blumig oder würzig. Neben dem Muskateller gehören auch die Weißweinsorten Sauvignon Blanc, Traminer, Scheurebe und Müller-Thurgau zu dieser Rubrik. Spricht man vom Muskateller, ist damit meist der gelbe Muskateller gemeint, der in vielen Teilen der Wert auch unter dem Namen Muscat blanc (à petit grains) bekannt ist. Neben seinem sortenreinen Ausbau wird er auch sehr gerne als Verschnittpartner für Süßweine genutzt. So befindet sich in fast jedem Süßwein-Cuvée auch ein gewisser Anteil Muskateller.

Ursprung des Muskatellers

Es handelt sich beim Muskateller um eine sehr alte Rebsorte, die zu den spätreifen Weißweinsorten gehört. Vermutlich stammt die Rebsorte aus Vorderasien, von wo aus sie mit den Griechen und Phöniziern nach Europa gebracht wurde. Zuerst tauchte sie im Süden Frankreichs auf. In Deutschland lässt sich der Anbau bis in das 12 Jahrhundert zurückverfolgen.

Mustaketter Anbaugebiete

Der Muskateller wird weltweit auf ca. 30 000 Hektar angebaut. Große Flächen findet man vor allem in Italien, im Piemont und in Frankreich, aber auch in Ungarn, Südafrika und Österreich. In Deutschland wird der Muskateller nur auf sehr kleinen Flächen angebaut. Die Ansprüche an den Boden sind zwar eher gering – er wächst eigentlich überall mit Ausnahme von kalkhaltigen Böden – aber er neigt zu Verrieselung, wenn das Klima nicht seinen Ansprüchen gerecht wird. Die Muskatellerreben bevorzugen einen warmen und windgeschützten Standort.

Geschmack und Charakter des Muskatellers

Typisch für den Muskateller ist sein ausgeprägtes Muskatbouquet. Vom Charakter ist er sehr fruchtig und einem mittelmäßigem Körper und einer milden Säure. Vom Aroma riecht man oft, neben der typischen Muskatnote, Litschi, Weintrauben, Mandarinen, Honig, Orange, Holunderblüte und Rosenwasser. Er wird eigentlich in allen Qualitätsstufen ausgebaut. In Österreich baut man ihn meist trocken aus, in anderen ländern verlegt man sich eher auf die süße Note. Er eignet sich auch für die Herstellung von Sekt und ist vor allem als Asti Spumante recht bekannt geworden. Zum Ausbau im Barrique ist der Wein allerdings weniger geeignet.

Muskateller schmeckt zu …

Trocken ausgebaut schmeckt der Muskateller sehr gut als Aperetif. Aufgrund der ausgeprägten Duftes eignet er sich aber nicht unbedingt zu jedem Essen. Einen Versuch kann man aber durchaus zu kalten Gemüsesuppen oder Sülzen wagen. Ansonsten empfieht er sich eher pur oder nach dem Essen.

Gelber Muskateller

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